Kunststoff Lexikon

Polyethylen

Polyethylen (Kurzzeichen PE, veraltet Polyäthylen, gelegentlich auch Polyethen genannt) ist ein durch Polymerisation von Ethen [CH2 = CH2] hergestellter, teilkristalliner, thermoplastischer Kunststoff mit der Formel . Es gehört zur Gruppe der Polyolefine

PE-Typen
Man unterscheidet zwischen:
kreis 202PE-LD (LDPE): stark verzweigte Polymerketten, daher geringe Dichte zwischen    
  0,915 g/cm3 und 0,935 g/cm3, ("LD" steht für "low density").
kreis 202PE-HD (HDPE): schwach verzweigte Polymerketten, daher hohe Dichte zwischen 
  0,94 g/cm3 und 0,97 g/cm3, ("HD" steht für "high density").
kreis 202PE-LLD (LLDPE): lineares Polyethylen niederer Dichte, dessen Polymermolekül 
  nur sehr wenige und kurze Verzweigungen aufweist.
kreis 202PE-HMW: hochmolekulares Polyethylen. Die Polymerketten sind länger als bei
  PE-HD, PE-LD oder PE-LLD, die mittlere Molmasse liegt bei 500 bis 1000 kg/mol
kreis 202PE-UHMW: ultrahochmolekulares Polyethylen mit einer mittleren Molmasse von bis     zu 6000 kg/mol und einer Dichte von bis zu 0,99 g/cm3.

Eigenschaften
Im Gegensatz zu PVC besteht Polyethylen lediglich aus Wasserstoff und Kohlenstoff, es kann also in der Müllverbrennung im Idealfall zu Kohlendioxid und Wasserdampf verbrennen. Es verbrennt mit tropfender, heller Flamme und brennt auch weiter, wenn man die Flamme entfernt. Die Ökobilanz ist gut. Polyethylen besitzt eine hohe Beständigkeit gegen den Angriff von Säuren, Laugen und weiteren Chemikalien. Polyethylen ist teilkristallin, mit steigendem Kristallinitätsgrad steigt die Dichte. Durch höhere Kristallinität erhöhen sich auch die mechanische und chemische Stabilität. Polyethylen nimmt kaum Wasser auf, es schwimmt auf Wasser; Wasseraufnahme weniger als 0,1%, Dichte <1 g/cm³, und quillt in polaren Lösungsmitteln praktisch nicht. Für Wasserdampf ist es undurchlässig; Sauerstoff, Kohlendioxid und Aromastoffe lässt es hingegen gut durch. Seine Eigenschaften lassen sich durch geeignete Copolymerisation gezielt ändern.

Ein Nachteil des Polyethylens ist, dass es bei Temperaturen von über 80 °C nicht einsetzbar ist. Ungefärbtes Polyethylen ist milchig-trüb und matt. Polyethylen fühlt sich wachsartig an, es ist ritzbar.

Aufgrund der unpolaren Oberfläche ist Polyethylen ohne geeignete Vorbehandlung (z. B. Coronaentladung oder Abflammen) nur schlecht zu bedrucken oder zu kleben.

Grundsätzlich steigt die Chemikalienbeständigkeit von PE mit der Dichte. Die Gas- und Wasserdampfdurchlässigkeit ist höher als bei den meisten Kunststoffen. Durch Sonneneinstrahlung kann bei PE eine Versprödung eintreten meist wird Ruß als UV-Stabilisator eingesetzt.

Für weitere Informationen klicken Sie bitte hier

Quelle: Wikipedia


Kunststoff-Schweiz - Das Kunststoff-Portal für die Schweizer Kunststoff-Industrie

 

Partner-Websites:   Kunststoff-Guide    Kunststoff- Deutschland    Industrie-Schweiz    Schweizer-Verpackung

 

Prestamo_Banner

     

Plasmatreat-Banner_Animation

 

 

 

 

 

Startseite
Suchen

 

Branchen-Infos

Firmenporträts
Produkte-Nachrichten
Kunststoff-Guide

 

Messe-Spezials

Fakuma Spezial
K Messe Spezial
Swiss Plastics Spezial

 

Marktplatz

Stellenmarkt
Maschinenbörse
Rohstoffbörse

 

News / Fach-Infos

News-Corner
Messekalender
Messe-News
Quick Produkt-News
Fachartikel

 

Kunststoff Know-how

Kunststoff-Wissen
Kunststoff-Lexikon
Kunststoff-Wörterbuch
Technisches Wörterbuch
Werkstoffgruppen
Liste Kurzzeichen
Kunststoff-Geschichte

 

Services

Aus-/Weiterbildung
Science Guide
Verbände
Mediadaten
Besucherstatistik
Über Kunststoff-Schweiz
Links
Impressum / Kontakt

Erema Banner
Folgen Sie Kunststoff-Schweiz auf google+
Folgen Sie Kunststoff-Schweiz auf Twitter
Folgen Sie Kunststoff-Schweiz auf Facebook
Treten Sie der Gruppe Kunststoff Schweiz auf XING bei

Mediadaten   |   Impressum / Kontakt

Grafe Color Preview 2018

VELOX Asaclean 





Kunststoff-Schweiz - das Internetportal für die Schweizer Kunststoff-Industrie

Der Titel der Seite wird von NetObjects Fusion generiert