Kunststoff Lexikon

Formaldehydharz

Formaldehyd ist ein farbloses giftiges Gas, welches sich mit anderen Stoffen wie Harnstoff oder Phenol in einer Polykondensationsreaktion zu den so genannten Formaldehydharzen polymerisieren lässt.
Das Ergebnis dieser Reaktion ist ein räumlich dreidimensionales, netzartiges Makromolekül.

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Als erstes Kondensationsprodukt dieser Reaktion entstehen die so genannten Resole. Dies sind einfache, kettenförmige Makromoleküle. Diese sind wenig vernetzt und noch in Alkohol löslich. Erhitzt man jedoch diese Stoffe, so kondensieren die Ketten immer weiter und bilden schließlich ein Netzwerk. Resole sind also wärmehärtbare Harze, die Produkte sind Duroplasten.

Das Produkt der Polykondensation von Formaldehyd und Phenol wird auch Phenoplaste oder Bakelit genannt. Es ist einer der ältesten Kunststoffe.
Heute nutzt man den Stoff vor allem zur Herstellung von Pressmassen. Die Harze werden hierbei mit anderen Stoffen - z. B. Holzspänen - verarbeitet. Das Ergebnis sind die allseits bekannten Spanplatten, aus denen heute viele preiswerte Möbelstücke hergestellt werden.

Quelle: Didaktik der Chemie, FU Berlin

 



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