Kunststoff Lexikon

PUR-Schäumen 

Hier werden im Gegensatz zum Styroporverfahren flüssige, reaktionsfähige Ausgangstoffe vom Verarbeiter verwendet. Werden Polyole mit Isocyanaten und dem Treibmittel vermischt, so reagiert das Polyol mit dem Isocyanat in einer Polyaddition zu PUR (Polyurethanschaum) und das Treibmittel bildet Gaseinschlüsse. Zusatzstoffe wie auch das Treibmittel werden im Polyol beigemengt, so dass meist zwei Komponenten zum Einsatz kommen.

Je nach Auswahl des Ausgangsstoffe können die Eigenschaften eingestellt werden. So erhält man bei Verwendung von langkettigen Polyolen weiche bis elastische Schäume, oder bei kurzkettigen Polyolen stark vernetzte harte Schaumstoffe.

Als Hauptverfahren kann man das kontinuierliche Bandschäumen und die beiden diskontinuierlichen RSG (Reaktionsschaumguss) und RIM (Reaktion-Injektions- Moulding) bzw. Niederdruck und Hochdruck-Verfahren, wobei das letztere immer mehr Verbreitung findet.

Bei den diskontinuierlichen Verfahren muss beachtet werden, dass Ringleitungen installiert werden, um ein "Abstehen" oder ein Entmischen zu verhindern, denn z. B. das Isocyanat sollte über 15 °C warm sein, da es sonst kristallisiert. Des weiteren sollte auch ein Reinigungssystem für den Mischkopf vorgesehen werden, um ein Verkleben zu verhindern.

Quelle: Wikipedia

 



Partner-Websites:        Kunststoff-Guide                   Kunststoff- Deutschland                   Industrie-Schweiz                   Schweizer-Verpackung

Folgen Sie Kunststoff-Schweiz auf Twitter
Folgen Sie Kunststoff-Schweiz auf Facebook
Treten Sie der Gruppe Kunststoff Schweiz auf XING bei

 

Plasmatreat GmbH

 



 

 

 

 

Kunststoff-Schweiz - Das Kunststoff-Portal für die Schweizer Kunststoff-Industrie

 

 

Folgen Sie Kunststoff-Schweiz auf Linkedin

 

Kunststoff-Schweiz - das Internetportal
für die Schweizer Kunststoff-Industrie

Suchen

 

Startseite
Suchen

 

×

☰Menü  

PHA-World-Congress

 

Der Titel der Seite wird von NetObjects Fusion generiert