Kunststoff Lexikon

Styroporverfahren

Expandiertes Polystyrol (PS-E) wird durch physikalisches Schäumen hergestellt: Das treibmittelhaltige Granulat (5% Pentan) wird zunächst durch Erhitzen mit Wasserdampf bei ca. 105 °C bis auf das 40 bis 80-fache Volumen vorgeschäumt und danach zwischen 3 und 48 Stunden bei Raumtemperatur zwischengelagert, so dass danach das Pentan bis auf einen Anteil von ca. 3% entweichen und Luft eindringen kann. Somit wird die Entstehung eines Vakuum im Inneren vermieden. Beim Fertigschäumen wird das vorgeschäumte PS-E in eine Form gefüllt und durch weiteres Erhitzen auf ca. 130 °C mit Wasserdampf expandiert, das heißt, es füllt die Form und die einzelnen Teilchen verschmelzen an den Rändern. Bei großen Blockformen wird meist zudem vor dem Einbringen des Wasserdampfes ein Vakuum angelegt, um das Expandieren der PS-E Teilchen zu begünstigen.

Die Dichte wird durch den Vorschäumgrad bestimmt. Wird dieser jedoch zu groß, so fällt das fertige Produkt zusammen.

Quelle: Wikipedia

 



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